Aktuelles

8.Februar 2017

Geschaff!

Geschaff!

 Heute sind die ersten drei Stationen der KJF Fachklinik Josefinum in das neue Hauptgebäude umgezogen, weitere folgen in der nächsten Woche. Geplant wurde dieser Tag seit einem halben Jahr, viele Handgriffe und Arbeitsabläufe wurden getestet und geübt. Vieles musste vorher organisiert werden. Jetzt packen viele fleißige Hände an, so dass um die 95 Personen innerhalb des Krankenhauses verlegt werden können. Als erstes sind nun die drei Stationen der Frauenklinik mit Entbindung und Gynäkologie umgezogen, als nächstes sind der Kreißsaal und der OP für Kaiserschnitte dran. Nächste Woche sollen, so der Plan, drei Kinderstationen sowie der OP in das neue Hauptgebäude umziehen. Das alles istkeine ganz leichte Aufgabe für Klinidirektor Dr. Hubert Mayer und alle Beteiligten; gerade an den Entbindungsstationen kann man die Dimensionen auch als Außenstehender gut nachvollziehen, denn das Josefinum war 2016 mit gut 3.200 Geburten eine der größten Entbindungskliniken in Deutschland. Jeden Tag kommen dort im Schnitt rund neun Babys auf die Welt - diese Zahl macht klar, dass ein solcher Umzug eine respektable Herausforderung ist.
 
So macht sich zum Beispiel Sandra Mayr aus Unterthürheim bei Wertingen auf den Weg aus ihrem Zimmer im Modulbau in das neue Hauptgebäude. Die junge Frau hat am Sonntag Töchterchen Alexandra auf die Welt gebracht; jetzt geht es ihr so gut, dass sie auch selbst das Babybettchen mit ihrer Tochter hinüberschieben kann, während Jeannine Ditzinger und Verena Hörmann vom Josefinum die junge Mama unterstützen und begleiten und ihre persönlichen Gegenstände hinübertragen. Andere Frauen werden in ihrem Bett liegend gefahren oder stützen sich beim Gehen auf eine Begleitperson.
 
All das geht in einer verhältnismäßig ruhigen, gelassenen Atmosphäre von statten. Insgesamt ist ein 40köpfiges Helferteam mit dem Umzug beschäftigt, und so wird der Modulbau auf der anderen Seite der Kapellenstraße bald leergeräumt sein. Man wird ihn dann für die nächste Nutzung herrichten, unter anderem sollen die Stationen der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie sowie Psychosomatik und eine Familienstation dann voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte dorthin umziehen.
 
"Das oberste Ziel ist, dass für die Patientinnen ein reibungsloser Ablauf funktioniert", so Albert Langenmair, der als Leiter des Haustechnik im Josefinum sehr intensiv mit den Vorbereitungen und Arbeiten beschäftigt war. Das scheint gut zu gelingen. Und das Stichwort "oberstes" führt uns direkt in den neuen Kreißsaal: Der ist ganz oben untergebracht, mit großen Fenstern, so dass Frauenkliniks-Chefarzt Dr. Roman Steierl mit seinem Team, den Schwangeren und den werdenden Vätern von dort aus einen tollen Blick über Augsburg haben werden. "Wir freuen uns, die Stimmung ist gut", berichtet der Chefarzt. "Die Mitarbeiter durften vieles mit planen, es wird ganz toll." Ein Künstler war in die Gestaltung einbezogen, was der Atmosphäre dort sehr gut tut. Auch Pflegedirektorin Dr. Sabine Berninger hat mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles gut vorbereitet; in den vergangenen Tagen waren die Schichten der drei umziehenden Stationen verstärkt, so dass schon erste Sachen im neuen Gebäude hergerichtet werden konnten. "Alles, was man schnell braucht, ist auch da", so Dr. Berninger.
 
Generell wird in den nächsten Jahren die Modernisierung des Josefinum fortgesetzt: Alte Gebäude neben der Kirche St. Peter und Paul werden abgerissen, dort entstehen Neubauten. Der Haupteingang der KJF Fachklinik wird von der Kapellenstraße voraussichtlich 2019 zur Joseph-Mayer-Straße / Zollernstraße verlegt. In den letzten beiden Bauabschnitten werden neue Stationen und Ambulanzen für die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik, eine neue Kinderintensivstation / Neonatologie, eine Säuglingsstation sowie die neue Notaufnahme errichtet; die Verantwortlichen gehen davon aus, dass das gesamte Vorhaben 2020/21 abgeschlossen sein wird.

23.November 2016

Ein Ort der Medizin, der Fürsorge und des Vertrauens

Ein Ort der Medizin, der Fürsorge und des Vertrauens

Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute das neue Hauptgebäude der KJF Fachklinik Josefinum in Augsburg gesegnet: „Damit verbinden wir die Bitte an Gott, dass alles, was getan wird, zum Ziele führt.“ Nun ist die Halbzeit der 160-Millionen-Euro Modernisierung erreicht, wie KJF Direktor Markus Mayer betont: „Wir danken dem Freistaat für die Förderung der Generalsanierung, unseren Mitarbeitern und Partnern für die gemeinsame Gestaltung des „neuen“ Josefinum sowie den Patienten, die uns ihr Vertrauen schenken.“ Für die akutstationären Bereiche investiert der Freistaat Bayern 81 Millionen Euro bis 2020/21.
 
Die ersten beiden von insgesamt vier Bauabschnitten sind nun abgeschlossen. In das neue Hauptgebäude ziehen nach der abschließenden Abnahme Anfang 2017 Gynäkologie und Geburtshilfe, große Teile des Krankenhauses für Kinder und Jugendliche sowie Operationsbereich, Kreißsäle, Labor und Sterilgutversorgung ein. Außerdem sind bereits die neue Frühförderung und die Berufsfachschule für Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie ein Modulgebäude als Ausweichbereich für die Modernisierungsmaßnahmen in den letzten Jahren errichtet worden. „Durch diese Kombination ist an einem zentralen Standort moderne Spitzenmedizin mit eingespielten Expertenteams vereint. Wer Hilfe für Körper oder Seele braucht, findet sie hier – von der Geburt bis ins Erwachsenenalter“, betonte bei der Segnung Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger. Bischof Dr. Konrad Zdarsa führte aus, dass der „ganze Mensch krank“ sei, nicht nur ein Organ oder ein Körperteil: „Heilung meint das Ganze.“
 
Gesundheitsministerin Melanie Huml unterstrich in einem schriftlichen Statement: „Für die Finanzierung des Gesamtprojekts haben wir innerhalb von acht Jahren ein Investitionsvolumen von rund 81 Millionen Euro in das Jahreskrankenhausbauprogramm aufgenommen. Das traditionsreiche Josefinum ist  eine renommierte Fachklinik, deren Reputation und Einzugsbereich weit über die Stadtgrenzen Augsburgs hinaus reichen. Die Bedeutung der Klinik für die Versorgung ganz Schwabens zeigt sich nicht zuletzt in den hohen Förderleistungen des Freistaats.“
 
Insgesamt wurden bisher 84,3 Millionen Euro aufgewendet, 32,9 Millionen Euro hat der Freistaat gefördert. Die KJF als Krankenhausträger selbst finanziert zwischen 2010 und 2021 rund 79 Millionen Euro, so Domkapitular Armin Zürn, Aufsichtsratsvorsitzender der KJF. Davon profitiert auch die heimische Wirtschaft, wie Eva Weber als Zweite Bürgermeisterin von Augsburg betont: „Die Gesundheitswirtschaft hat in Augsburg und der Region eine sehr große Bedeutung als Arbeitsgeberin und Investitionsmotor. Darüber hinaus schreitet auch im medizinischen Sektor die Digitalisierung immer weiter voran, wodurch sich schon heute zahlreiche Schnittstellen mit den bereits in Augsburg ansässigen und in diesem Bereich tätigen Forschungseinrichtungen und Unternehmen ergeben. Die Gesundheitswirtschaft trägt somit zur Stärkung unserer Kernkompetenzen bei.“
 
In den nächsten Jahren wird die Modernisierung fortgesetzt: Alte Gebäude neben der Kirche St. Peter und Paul werden abgerissen. Auf dem frei werdenden Gelände entstehen ein Bettenhaus, ein ambulanter Operationsbereich sowie ein Ärztehaus. Der Haupteingang der KJF Fachklinik wird von der Kapellenstraße voraussichtlich 2019 zur Joseph-Mayer-Straße / Zollernstraße verlegt. Im letzten Bauabschnitt werden neue Stationen und Ambulanzen für die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik eine neue Kinderintensivstation / Neonatologie sowie die neue Notaufnahme errichtet. Um dies realisieren zu können, werden Bereiche der Klinik im Modulgebäude untergebracht.
 
2015 haben Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte knapp 13.800 Patienten stationär und teilstationär im Josefinum behandelt. Rund 38.000 Patienten kamen, oft auch mehrfach zu ambulanten Behandlungen. Seit 1952 finden Frauen, Kinder und Jugendliche unter einem Dach am Josefinum Medizin und menschliche Zuwendung gleichermaßen. Die seltene Kombination von Frauenklinik, Krankenhaus für Kinder- und Jugendliche sowie einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie ist einzigartig in der Region.
 
Am 15. Januar 2017 sind Interessierte zum Tag der offenen Tür eingeladen. 
 

Das ausführliche Statement von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml zur Einweihung des neuen Hauptgebäudes der Klinik Josefinum im Wortlaut

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat die große Bedeutung des Augsburger Josefinums für die Versorgung im Raum Schwaben hervorgehoben. Huml betonte am Mittwoch in einem schriftlichen Statement zu der Einweihung des neuen Hauptgebäudes der Klinik Josefinum: "Für die Finanzierung des Gesamtprojekts haben wir innerhalb von acht Jahren ein Investitionsvolumen von rund 81 Millionen Euro in das Jahreskrankenhausbauprogramm aufgenommen. Das traditionsreiche Josefinum ist  eine renommierte Fachklinik, deren Reputation und Einzugsbereich weit über die Stadtgrenzen Augsburgs hinausreichen. Die Bedeutung der Klinik für die Versorgung ganz Schwabens zeigt sich nicht zuletzt in den hohen Förderleistungen des Freistaats."
 
Huml fügte hinzu: "Konfessionelle Einrichtungen wie das Josefinum haben die Geschichte der Krankenhausversorgung entscheidend mitgeprägt. Denn Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit waren und sind besondere Charaktermerkmale konfessioneller Träger."
 
Die Ministerin unterstrich: "Von der Fürsorge allein kann ein Krankenhaus aber nicht existieren. Die dauerhafte Sicherung einer hochwertigen medizinischen Versorgung erfordert erhebliche Investitionen in die funktionalen Strukturen und in die Gebäudesubstanz. Das neue Hauptgebäude hier in Augsburg wird vom Freistaat maßgeblich unterstützt. Für die abgeschlossenen Bauabschnitte stellt der Freistaat rund 33 Millionen Euro zur Verfügung. Und der aktuelle Bauabschnitt ist bereits mit 31,5 Millionen Euro finanziell abgesichert."

22.Juli 2016

Zusage schafft Planungssicherheit

Zusage schafft Planungssicherheit

Die derzeit laufenden Bauarbeiten an der KJF Fachklinik Josefinum können weitergehen und werden voraussichtlich planmäßig im Jahr 2021 beendet. Das ergibt sich aus dem Beschluss des Bayerischen Ministerrats, auch den vierten und letzten Bauabschnitt der umfassenden Modernisierung mit einem Zuschuss von 17,1 Millionen Euro zu unterstützen. Dieser Posten ist nun im Jahreskrankenhausbauprogramm 2020 des Freistaats enthalten. „Wir freuen uns, dass wir die Zusage jetzt schon bekommen haben. Das schafft Planungssicherheit“, so Markus Mayer, Vorstandsvorsitzender des Krankenhausträgers Katholische Jugendfürsorge. „Das sind erfreuliche Perspektiven für die Familien in Augsburg und Umgebung, die wir dort weiterhin hochqualifiziert medizinisch versorgen und gleichzeitig mit menschlicher Zuwendung behandeln werden.“ Im damit auch finanziell gesicherten vierten Bauabschnitt sind unter anderem die Frühgeborenen-Intensivstation, Räume für die Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Räume für die Notfallbehandlung im Erdgeschoss enthalten.Auch der Augsburger Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger äußerte sich erfreut über den Beschluss des Ministerrats. „Ich freue mich außerordentlich, dass die Unterstützung für unser Josefinum im Jahreskrankenhausbauprogramm 2020 mit einer Höhe von 17,1 Mio. Euro beschlossen werden konnte. Das Josefinum leistet - nicht nur im Stadtteil Oberhausen - einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung unserer Stadt. Dieser soll mit der Zuwendung des Freistaates nachhaltig gesichert bleiben“, so Hintersberger.

 

Das Josefinum ist eine Fachklinik der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) für Frauen, Kinder und Jugendliche, die von der Geburt bis ins Erwachsenenalter begleitet werden und für diese Personengruppen alle medizinischen Fachbereiche abdeckt. Neben der modernen Spitzenmedizin mit eingespielten Expertenteams steht für das Josefinum die menschliche Zuwendung zu den Patienten und ihren Angehörigen im Mittelpunkt. Besondere Kompetenz hat das Haus etwa mit dem Brustzentrum zur Behandlung von Brustkrebs, der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie für ganz Schwaben, verschiedenen Spezialambulanzen für Kinder und Jugendliche sowie der großen Entbindungsabteilung, in der im vergangenen Jahr über 3.000 Babys auf die Welt kamen. Die KJF Fachklinik Josefinum wird derzeit rundum modernisiert, was einen Finanzrahmen von rund 160 Millionen Euro erfordert. Neben hohen Zuschüssen des Freistaats Bayern investiert hier die KJF auch eigene Mittel. Mit der Fertigstellung wird im Jahr 2021 gerechnet. Bauzeit und Finanzrahmen waren ursprünglich niedriger angesetzt worden; neue Erkenntnisse, gestiegene Geburten- und Patientenzahlen sowie der Fortschritt der Medizin haben zu den Änderungen geführt.

 

13.Mai 2016

Die persönliche Zuwendung zählt

Die persönliche Zuwendung zählt

Jubiläumsbaby: 150.000 Geburt im Josefinum Augsburg150.000 Mädchen und Jungen sind im Josefinum seit 1957 auf die Welt gekommen. Vor knapp 60 Jahren wurde die Geburtshilfe dort eröffnet, heute umfasst das Angebot des Josefinum daneben auch Kinder- und Jugendmedizin, Frauenheilkunde sowie die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mit einem Blumenstrauß und einem Babyschlafsack gratulierte nun Dr. Bernhard Hoch, Medizinischer Direktor des Krankenhausträgers Katholische Jugendfürsorge (KJF), den Eltern Elisabeth und André Schäfer aus Kissing zur Geburt ihres Sohnes Korbinian, der das 150.000 im Josefinum geborene Kind ist. Der zeigte sich unbeeindruckt vom Rummel und schlief einfach weiter. Elisabeth Schäfer, die selbst auch im Josefinum zur Welt kam, äußerte sich sehr zufrieden mit der Behandlung und Versorgung. "Wenn etwas sein sollte, ist man hier am besten aufgehoben." Und Papa André Schäfer betonte: "Wir fühlen uns sehr gut aufgeboben."
 

Hebamme Carolin Stachulla, die seit sechs Jahren am Josefinum Geburten begleitet, schildert aus ihrem Alltag, dass für sie und ihre Kolleginnen die Zuwendung zur jeweiligen Schwangeren und ihrem Kind im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht. „In so einem Moment spielen die Entbindungen vorher und nachher keine Rolle. Es geht dann um diese Frau und diese eine Geburt eines Kindes, alles andere tritt erstmal in den Hintergrund.“
 

Für das Josefinum, das die mit Abstand größte Entbindungsklinik im Regierungsbezirk Schwaben und eine der größten bundesweit ist, ist die 150.000. Geburt ein Grund zur Freude, aber auch ein Grund zum Innehalten und zur Vergewisserung. „Wir sind natürlich stolz auf das Erreichte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frauenklinik leisten enorm viel“, so Dr. Hoch. „Gleichzeitig machen wir im Josefinum viel mehr: Unser Krankenhaus für Kinder und Jugendliche ist fachlich sehr gut, die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie schultert die Versorgung für den ganzen Regierungsbezirk und an der Frauenklinik werden auch alle gängigen gynäkologischen Untersuchungen und Operationen angeboten. Daneben haben wir eine eigene Berufsfachschule zur Ausbildung von Fachkräften der Gesundheits- und Krankenpflege, und unsere Frühförderung widmet sich den Kindern, die gezielte Unterstützung brauchen.“
 

Derzeit wird das Josefinum für rund 150 Millionen Euro modernisiert. Noch in diesem Jahr sollen die Geburtshilfe sowie Teile des Krankenhauses für Kinder und Jugendliche umziehen. Dann steht auch ein Kreißsaal mehr als bisher zur Verfügung, den die KJF aus Eigenmitteln finanziert: mehr Platz lässt Mitarbeitern mehr Zeit für die einzelne Geburt und damit die notwendige Zuwendung, wenn auch in Zukunft zahlreiche Kinder das Licht der Welt im Josefinum erblicken.

10.Mai 2016

Es geht voran

Es geht voran

Josefinum Augsburg: Baufortschritt 2016 Die Modernisierung der KJF-Fachklinik Josefinum kommt gut voran. „Jetzt sieht man richtig den Fortschritt“, freut sich Bauingenieur Karl Kost. Er und Haustechnik-Leiter Albert Langenmair verschaffen sich bei einem Rundgang einen Überblick über den Stand der Arbeiten. Zum Teil werden schon erste Zimmer mit Möbeln ausgestattet, an anderer Stelle hängen noch Kabel aus der Wand und die Türen sind noch nicht eingesetzt. „Ich glaube, das wird eine sehr ansprechende und moderne Ausstattung für die Patienten und ihre Angehörigen, aber auch für die Mitarbeiter“, ist Langenmair überzeugt.

Am Ende des Jahres werden einige Stationen des Krankenhauses für Kinder und Jugendliche und die komplette Frauenklinik des Josefinum in den neu hergerichteten Gebäudeteil einziehen können. In den nächsten Jahren bekommen auch die anderen Stationen und Ambulanzen neue Räumlichkeiten, so dass künftig das Josefinum komplett in modernen Gebäuden sein wird.

1.April 2015

Josefinum wird moderner

Josefinum wird moderner

Bernhard HochDer politische Wunsch im Gesundheitswesen war es in den vergangenen Jahren, mehr Wettbewerb zuzulassen. Dies hat dazu geführt, dass wirtschaftliche Erwägungen verstärkt die Oberhand gewonnen haben. Damit schreiben nun mittlerweile ca. 40 Prozent der knapp 2.000 Krankenhäuser in Deutschland rote Zahlen, darunter auch die Klinik Josefinum. Erst jetzt wird von der Politik her begonnen, dieser Fehlentwicklung im Gesundheitssystem entgegenzusteuern. Der Qualitätswettbewerb soll wieder in den Fokus rücken. So ist vom Gesetzgeber geplant, diejenigen Krankenhäuser finanziell zu belohnen, die nachweislich höhere Behandlungserfolge erzielen – eine Chance auch für die Kliniken der Katholischen Jugendfürsorge (KJF), zu der auch das Josefinum mit seinen Standorten in Augsburg, Kempten (Allgäu) und Nördlingen gehört.

„Dazu sollen zum einen die umfangreichen und andauernden großen Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen der Klinik Josefinum beitragen“, erklärt KJF-Direktor Markus Mayer. Voraussichtlich bis zum Jahr 2020 soll das „neue Josefinum“ als Fachklinik für Frauen, Kinder und Jugendliche komplett fertiggestellt werden. Bereits abgeschlossen ist der Umzug der Frühförderung in ein eigenes Gebäude, außerdem investiert die KJF derzeit in die Modernisierung der Frauenklinik mit der Geburtshilfe. Anfang nächsten Jahres sollen die Kinder in modernen neuen Kreißsälen das Licht der Welt erblicken können. Zuletzt kamen 2014 über 3.000 Mädchen und Jungen im Josefinum auf die Welt.
Daneben ist es aber notwendig, den Betrieb und die laufende Organisation der Klinik zukunftsorientiert auszurichten. Deshalb haben sich Vorstand und Aufsichtsrat der Katholischen Jugendfürsorge dazu entschlossen, in einem ersten Schritt die Führungsstruktur zu reorganisieren und den aktuellen Bedürfnissen anzupassen.
 
Daher wird die Position eines Klinikmanagers neu geschaffen, der mit Unterstützung der kaufmännischen und pflegerischen Leitung die Fachklinik Josefinum leiten wird. Der Klinikmanager übernimmt nicht nur die Ärztliche Leitung, sondern trägt zugleich die Gesamtverantwortung für die drei Spezialkliniken. Die Katholische Jugendfürsorge ist derzeit dabei, eine solche geeignete Führungspersönlichkeit für diese Position zu gewinnen.
 
Übergangsweise wird diese Funktion des künftigen Klinikmanagers ab 1. April 2015 durch Dr. Bernhard Hoch, Medizinischer Direktor der KJF und damit auch zuständig für drei Rehakliniken für Kinder und Jugendliche im Allgäu und Oberland, übernommen. Neben der Ärztlichen Leitung in Personalunion mit dem Klinikmanager sollen im Leitungsteam die Kaufmännische Leitung durch Bernd Lechner sowie die Pflegedirektorin Dr. Sabine Berninger die Verantwortung für das Haus tragen sowie dem Klinikmanager in seinen Entscheidungen beratend zur Seite stehen. „Dass Qualität wieder in den Fokus der Gesundheitspolitik rückt, sehen wir als Chance für alle Kliniken der Katholischen Jugendfürsorge“, erklärt Dr. Hoch.
 
Zugleich wird die Fachklinik Josefinum ab April mit einem neuen Erscheinungsbild und Kommunikationsinstrumenten nach innen und außen neu auftreten. „Dieses soll die Werte, Expertise und Nähe zu den uns anvertrauten Menschen vermitteln“, erklärt Dr. Bernhard Hoch. Die Klinik Josefinum soll künftig verstärkt als die Klinik für Frauen, Kinder und Jugendliche in Schwaben gelten: „Medizin bedeutet für uns Menschlichkeit. Wir sind Helfer.“ Dies alles kommt im neuen Logo zum Ausdruck: Josefinum – willkommen im Leben.

25.Juli 2014

Freistaat unterstützt Modernisierung des Josefinum

Freistaat unterstützt Modernisierung des Josefinum

Augsburg (kjf)

Die Modernisierung des Josefinum kommt voran: Im Frühjahr 2010 war der erste Spatenstich, zwei Neubauten wurden inzwischen eingeweiht. Jetzt stehen die Signale für den dritten Bauabschnitt auf grün: der bayerische Ministerrat hat das Vorhaben für das Krankhausprogramm 2015 vorgesehen. Damit gebe es Finanzierungssicherheit, so Staatssekretär Johannes Hintersberger vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege anlässlich der Einweihung der neuen Frühförderung vor zwei Wochen.

Die Verantwortlichen im Josefinum sind über diese Nachricht sehr erfreut. "Wir stecken gerade mitten im zweiten Bauabschnitt", so Klinikleiter Bernd Lechner. "Mit dem dritten Bauabschnitt werden wir voraussichtlich Anfang 2016 beginnen. Ich bin sehr froh darüber, dass uns der Freistaat mit seiner Zusage schon jetzt Planungssicherheit gibt." Der dritte Bauabschnitt beinhaltet unter anderem den Abriss zweier alter Gebäude und den Neuaufbau an dieser Stelle sowie den Neubau für die Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Psychosomatik. Nach derzeitigem Stand gehen die Verantwortlichen davon aus, dass dieser Bauabschnitt rund 50 Millionen Euro kosten wird; ein Teil dieser Summe ist nach den Richtlinien des Freistaats förderfähig und wird von ihm mit knapp 28 Millionen Euro unterstützt, den Rest muss der Krankenhausträger Katholische Jugendfürsorge (KJF) aus Eigenmitteln aufbringen.

Seit 2010 sind am Josefinum bereits Neubauten für die Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege und für die Frühförderung entstanden; die Frauenklinik ist derzeit in einem Modulbaugebäude untergebracht, so dass die Patientinnen dort schon jetzt von modernen Zimmern in freundlichen Farben profitieren. Nach wie vor legt das Haus Wert auf die persönliche Zuwendung und Menschlichkeit bei gleichzeitig moderner Medizintechnik im Hintergrund.

Das Josefinum mit seinen insgesamt 388 Betten besteht aus der Frauenklinik, dem Krankenhaus für Kinder und Jugendliche sowie der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie; dazu kommen weitere spezifische Angebote wie die Frühförderung. Damit ist es eines der größten Krankenhäuser in Schwaben. Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie hat den Versorgungsauftrag für ganz Schwaben und betreibt Außenstellen in Kempten und Nördlingen, und mit über 2.700 Geburten pro Jahr zählt das Josefinum zu den zehn größten Geburtskliniken in Deutschland. Weitere Spezialisten des Hauses werden weit über Augsburg hinaus nachgefragt und von Patienten aufgesucht. Das Josefinum hat in Augsburg rund 900 Beschäftigte, dort werden jährlich etwa 12.000 Patienten stationär und um die 25.000 Patienten ambulant untersucht und behandelt.


Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF)

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) wurde 1911 gegründet. Sie ist ein Gesundheits- und Sozialdienstleister mit rund 80 Einrichtungen und Diensten im Gebiet zwischen Lindau, Neu-Ulm, Nördlingen, Aichach und Murnau. Dazu gehören unter anderem Angebote der Medizin mit mehreren Kliniken, der Berufsbildung für behinderte und nicht behinderte Jugendliche und Erwachsene mit Berufsbildungswerken und Vermittlungsdiensten, der Kinder- und Jugendhilfe mit Wohngruppen, Tagesstätten, Beratungsstellen und mobilen Diensten sowie mehrere Schulen.
Die rund 3.700 Beschäftigten des Verbandes helfen im Jahr 75.000 Kindern, Jugendlichen und Familien bei Schwierigkeiten und Fragen. Vorstandsvorsitzender der KJF ist Markus Mayer, Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Weihbischof em. Josef Grünwald.

Weitere Informationen zur KJF finden Sie unter www.kjf-augsburg.de.

9.Juli 2014

"Eine starke Leistung"

"Eine starke Leistung"

Josefinum-Frühförderung: Einweihung durch Weihbischof em. Josef Grünwald Mit einer offiziellen Feier mit geladenen Gästen und der kirchlichen Segnung durch Weihbischof Josef Grünwald hat das Josefinum sein neues Gebäude für die Frühförderung offiziell in Betrieb genommen. In dem neuen Gebäude seien nun über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zuvor im Josefinum auf verschiedene Gebäude und Stockwerke verteilt waren, "endlich unter einem Dach", so Markus Mayer, Vorstandsvorsitzender des Klinikträgers Katholische Jugendfürsorge (KJF). Das verkürze die Wege für Eltern und Kinder und ermögliche den Beschäftigten eine engere Zusammenarbeit. Gekostet hat das neue Haus sieben Millionen Euro, die die KJF aus eigenen Mitteln aufbringen muss. "Das ist sehr viel Geld", so KJF-Direktor Markus Mayer. "Wir meinen, dass es für die hilfsbedürftigen Kinder sehr gut angelegt ist."

Johannes Hintersberger, Staatssekretär im bayerischen Finanzministerium, dankte im Namen der Staatsregierung für die Arbeit im Josefinum und im speziellen in der Frühförderung. Was dort täglich geschehe sei "eine starke Leistung für uns alle", so der Staatssekretär. Er lobte auch den Klinikträger KJF für sein Engagement. "Das ist alles andere als selbstverständlich, dass Sie diese Einrichtung als freier Träger mit Kompetenz, Engagement und viel Herz betreiben", sagte Hintersberger. Er lobte auch ausdrücklich die moderne und farbenfrohe Gestaltung des Neubaus: "Man kommt rein und fühlt sich wohl."
 

Diesem Lob schloss sich auch Augsburgs Bürgermeister und Sozialreferent Dr. Stefan Kiefer an. "Da kommt niemand daran vorbei, ohne zu schauen", so sein Eindruck. Die neue Frühförderung sei "in mehrfacher Hinsicht ein wahrer Segen". Kiefer nannte das Josefinum eine der modernsten und innovativsten Spezialkliniken; die Einrichtung sei ja für Kinder da und daher in diesem Stadtteil genau richtig angesiedelt, denn Oberhausen sei von der Bevölkerung her einer der jüngsten Stadtteile Augsburgs. Beide Politiker erwähnten, dass ihre eigenen Kinder im Josefinum geboren seien und sie für sich selbst und ihre Familien mit der Behandlung und Betreuung in diesem Krankenhaus sehr zufrieden waren.
 

Bernd Lechner,  Verwaltungsdirektor und Gesamtleiter des Josefinum, nannte das neue Gebäude ein Juwel, es sei kostbar sowohl für die Zusammenarbeit der Therapeuten also auch für die Patienten und Klienten. Petra Albrecht, Leiterin der Frühförderung, berichtete, dass die Eltern mit den nunmehr kurzen Wegen sehr zufrieden seien. Doch die Arbeit der Frühförderung sei erst durch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich, die entscheidend für die Beziehungsprozesse und die ganze Behandlung der Patienten und Klienten seien.
 

Weihbischof Josef Grünwald beschäftigte sich bei der Segnung nicht zum ersten Mal mit diesem Neubau. Er gab vor vier Jahren mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für die Modernisierung des Josefinum. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates der KJF war er auch mit an der Entscheidung für diesen Neubau beteiligt. "Hier sollen Eltern und Kinder Geborgenheit erfahren und lernen, mit den Stürmen des Lebens besser zurecht zu kommen", so sein Wunsch.

7.März 2014

Neues Führungstrio des Josefinum stellt sich Fachkollegen vor

Neues Führungstrio des Josefinum stellt sich Fachkollegen vor

Augsburg (kjf)
Die drei Neuen in der Leitung der Frauenklinik des Josefinum stellten sich im Rahmen einer Fortbildung nun erstmals offziell ihren niedergelassenen Facharztkollegen vor. Chefarzt Dr. Roman Steierl hatte im vergangenen Sommer die Leitung der Frauenklinik des Josefinum übernommen. Gemeinsam mit Dr. Ute Sulzbach, die die Leitung der Operativen Gynäkologie inne hat, und Dr. Dirk Kersten, der die Pränatal- und Geburtsmedizin leitet, bildet er seitdem das neue Führungstrio in der Frauenklinik der Katholischen Jugendfürsorge Augsburg. Die drei Ärzte traten die Nachfolge des langjährigen Chefarztes Dr. Helmut Streng an, der in den Ruhestand gegangen war.

Unter dem Titel "Neue Trends und Entwicklungen in Geburtshilfe und Gynäkologie" referierten Dr. Roman Steierl, Dr. Ute Sulzbach und, in Vertretung für den erkrankten Dr. Dirk Kersten, Oberatz Dr. Peter Kraus vor etwa 30 niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzten aus dem Einzugsgebiet der Klinik sowie etwa 20 Mitarbeitenden des Josefinums. Dr. Steierl informierte die Teilnehmer über die derzeitigen Sanierungs-, Um- und Neubauten im Josefinum und konnte mithilfe von Fotoanimationen schon einen sehr genauen und realistischen Blick auf das Josefinum der Zukunft bieten. Voraussichtlich im Spätherbst 2015 wird die Frauenklinik in den neuen Stationen einziehen können. Auch über die Leistungen der Frauenklinik informierte Dr. Steierl: "Das neue Leitungsteam setzt weiterhin darauf, das Josefinum als Geburthilfezentrum der höchsten Versorgungsstufe mit Level 1 zu halten. Außerdem möchten wir das zertifizierte Brustzentrum weiterhin protegieren und den Bereich der minimal invasiven Chirurgie weiter ausbauen."

Dr. Kraus informierte über neue Methoden in der Geburtseinleitung und Dr. Sulzbach erläuterte das Für und Wider einer Eileiterentfernung im Rahmen einer Gebärmutterentfernung. Anschließend war noch Zeit für den Austausch mit den niedergelassenen Fachärzten.

Das Josefinum ist ein Krankenhaus rund um die Familie, in dem – bundesweit nahezu einzigartig – Frauenklinik, Kinder- und Jugendmedizin sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie unter einem Dach vereint sind. In der Frauenklinik des Josefinums werden jährlich um die 2.500 Babys geboren, sie zählt damit zu den zehn größten Geburtskliniken Deutschlands.


Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF)
Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) wurde 1911 gegründet. Sie ist ein Gesundheits- und Sozialdienstleister mit rund 80 Einrichtungen und Diensten im Gebiet zwischen Lindau, Neu-Ulm, Nördlingen, Aichach und Murnau. Dazu gehören unter anderem Angebote der Medizin mit mehreren Kliniken, der Berufsbildung für behinderte und nicht behinderte Jugendliche und Erwachsene mit Berufsbildungswerken und Vermittlungsdiensten, der Kinder- und Jugendhilfe mit Wohngruppen, Tagesstätten, Beratungsstellen und mobilen Diensten sowie mehrere Schulen.
Die rund 3.700 Beschäftigten des Verbandes helfen im Jahr 75.000 Kindern, Jugendlichen und Familien bei Schwierigkeiten und Fragen. Vorstandsvorsitzender der KJF ist Markus Mayer, Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Weihbischof em. Josef Grünwald.

Weitere Informationen zur KJF finden Sie unter http://www.kjf-augsburg.de

7.März 2014

Früh fördern an neuer Adresse

Früh fördern an neuer Adresse

Augsburg (kjf)
An einer neuen Adresse präsentiert sich die Frühförderstelle des Josefinum: Sie ist seit kurzem an der Hirblinger Straße 19 zu finden, wenige Meter vom Haupthaus entfernt.

Im Rahmen des Um- und Neubaus dieses Krankenhauses der Katholischen Jugendfürsorge entstand für rund sieben Millionen Euro ein ganz neues Gebäude, in dem nun die Frühförderung untergebracht ist. Der große Vorteil für Patienten wie Mitarbeiter liegt auf der Hand: Die bisher über das ganze Josefinum verteilten Räume der verschiedenen Therapeuten von Ergothperaie über Logopädie bis Krankengymnastik und Heilpädagogik sind jetzt unter einem Dach vereint. Das spart lange Wege und manche umständliche Absprache, freut sich die Leiterin der Frühförderung, Petra Albrecht. "Die räumliche Nähe ist für uns einfach toll. Man kann zwischen Tür und Angel Kleinigkeiten besprechen und muss nicht wie früher erst einen Besprechungstermin ausmachen. Auch das Sekretariat ist bei uns angeordnet - die kurzen Wege kommen allen zugute." Auch Kinderärzte, die die Behandlung durch Frühförderung verordnen, sind im neuen Gebäude, sodass Eltern eine gemeinsame Anlaufstelle haben.

Die insgesamt 34 Mitarbeiter der Frühförderstelle haben im Jahr etwa 500 Patienten, von denen etwa die Hälfte ins Josefinum zur Behandlung kommt. Die anderen werden von Albrecht und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Hause oder im Kindergarten aufgesucht und direkt dort behandelt. Das kann verschiedene Gründe haben: die Entwicklung ist nicht altersgemäß, das Verhalten ist sehr auffällig und macht in der Umgebung viele Probleme, es liegt eine Behinderung vor oder die Fachleute befürchten, dass es zu einer Behinderung kommt. Dann sind die Spezialisten der Frühförderung gefragt, die mit ihren Methoden und Möglichkeiten die Kinder fördern - egal ob zu Hause oder im Neubau an der Hirblinger Straße.

Auch die jungen Patienten und ihre Eltern sind voll des Lobes über das neue Gebäude, das speziell für die Frühförderstelle und ihre jungen Besucher geplant und gebaut wurde: Helle und warme Farben dominieren das Innere, bunte Glasscheiben und verschiedene Fenstergrößen regen zum Schauen und Verweilen an. "Die Patienten finden das Gebäude gelungen", berichtet Albrecht. "Und sie sagen: Gott sei Dank ist alles in einem Haus."


Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF)
Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) wurde 1911 gegründet. Sie ist ein Gesundheits- und Sozialdienstleister mit rund 80 Einrichtungen und Diensten im Gebiet zwischen Lindau, Neu-Ulm, Nördlingen, Aichach und Murnau. Dazu gehören unter anderem Angebote der Medizin mit mehreren Kliniken, der Berufsbildung für behinderte und nicht behinderte Jugendliche und Erwachsene mit Berufsbildungswerken und Vermittlungsdiensten, der Kinder- und Jugendhilfe mit Wohngruppen, Tagesstätten, Beratungsstellen und mobilen Diensten sowie mehrere Schulen.
Die rund 3.700 Beschäftigten des Verbandes helfen im Jahr 75.000 Kindern, Jugendlichen und Familien bei Schwierigkeiten und Fragen. Vorstandsvorsitzender der KJF ist Markus Mayer, Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Weihbischof em. Josef Grünwald.

Weitere Informationen zur KJF finden Sie unter http://www.kjf-augsburg.de

28.Februar 2014

Die Patienten sind sehr zufrieden

Die Patienten sind sehr zufrieden

 Die Techniker Krankenkasse hat ihre Versicherten nach ihren Erfahrungen mit den deutschen Krankenhäusern gefragt. Herausgekommen ist, dass 347 der insgesamt 2017 Krankenhäuser bei den Patienten einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben. Darunter ist als eines von 63 Krankenhäusern in Bayern die Augsburger Klinik Josefinum, eine Einrichtung der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg. In allen fünf Untersuchungsbereichen der Patientenbefragung hat es deutlich über dem Durchschnitt abgeschnitten und wurde damit von den Patienten auch deutlich besser bewertet als der Durchschnitt der großen Universitätskliniken.

Sehr erfreut zeigt sich Josefinum-Leiter Bernd Lechner über das Ergebnis. „Das bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Lechner. Besonders bemerkenswert ist aus seiner Sicht, dass die gesamte Zufriedenheit mit allen Krankenhäusern seit der Voruntersuchung im Jahr 2010 generell leicht zurückgehe, beim Josefinum aber gestiegen sei. „Wir schwimmen gegen den Trend“, so seine Erkenntnis nach dem Studium der Befragungsergebnisse.

Nachlassen wollen Lechner und sein Team nicht im Bemühen, am Josefinum Kinder, Jugendliche und Frauen bestmöglich medizinisch zu versorgen und gleichzeitig menschliche Zuwendung zu bieten sowie auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten einzugehen. Dass dies gelingt zeigt zum Beispiel die um fünf Prozentpunkte über dem Durchschnitt liegende Zufriedenheit mit dem Essen. 91 Prozent der Befragten würden sich wieder im Josefinum behandeln lassen, 89 Prozent würden es an Familie oder Freunde weiterempfehlen – das zeigt, dass fast alle Patienten dem Josefinum vertrauen.
Befragt wurden in den Jahren 2012 und 2013 fast 400.000 Versicherte der Techniker Krankenkasse, die zuvor in einem Krankenhaus als Patienten waren; rund 230.000 Patienten haben ihren Bogen zurückgeschickt, so dass eine sehr große Datenbasis für diese wissenschaftlich begleitete Untersuchung vorliegt. Die Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse mit weiteren Angaben dazu finden Sie hier. 

11.Februar 2014

Interdisziplinäre Frühförderung in neuen Räumen

Interdisziplinäre Frühförderung in neuen Räumen

Seit Februar ist unsere Interdisziplinäre Frühförderung in die neuen Räume in der Hirblinger Str. 19 umgezogen. Alle Fachdiziplinen befinden sich nun unter einem Dach.

Mit der Lehrräumung des Haupthauses findet ab Februar die Sanierung des Hauptgebäudes plus Innenausbau des Erweiterungsbaus statt. Bis Ende 2015 sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein und die Frauenklinik, die Kinderchirurgie und zwei internistische Stationen dann dort ihr endgültigen Domizil dort finden.

23.Oktober 2013

Wir ziehen um

Wir ziehen um

In den kommenden Jahren bauen wir das Josefinum um. Wir werden die Klinik für Sie noch attraktiver gestalten. In den kommenden Jahren bauen wir das Josefinum um. Wir werden die Klinik für Sie noch attraktiver gestalten. In den kommenden Jahren bauen wir das Josefinum um. Wir werden die Klinik für Sie noch attraktiver gestalten. In den kommenden Jahren bauen wir das Josefinum um. Wir werden die Klinik für Sie noch attraktiver gestalten. In den kommenden Jahren bauen wir das Josefinum um. Wir werden die Klinik für Sie noch attraktiver gestalten.